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Barankauf

Punkrock  

4 Ratings 

from GermanyGermany
Bandmembers:  
Bandpage:   http://www.soundlift.com/barankauf
Homepage:   http://www.barankauf-band.de/
Influences:   punk´n´ska´n´roll
Next Show(s):   No shows scheduled for this band.
 
Band Info in English language English
About Barankauf:
„ 4 Anarchists in the world of music on the way to the Olymp of Rock’n’Roll“ – Sounds like a (very coulorful) fairy tale:
Barankauf had their first concert at the 30th September 2005 – infront of maybe 15 people. Exactly one year later, at the 30th September 2006 the number of people in the audience increased - up to 1000!
Maybe is that a reason to take a closer look on the persons behind the three letters “BAK”. No Rock’n’Roll-Perfectionists, but Stefan “El Looso” Loos (guitar & vocals), Roland “Rod” Jaeger (guitar & background-vocals), Sebastian “Sebi” Schmidt (drums) and Tim “Timmaey” Lohrmann (Bass), four quite normal schoolfriends from the quite normal german town Halberstadt, who have the simple aim of “The revolution of the history of music.”
The Punkrock-Band which was founded in 2004 didn’t just reached the final of the Local-Heroes-Bandcontest 2006, but they also won a solid Fansbase with their concerts.
Maybe they are not the best musicians, but there is no question that their chaotic but somehow charming characters make this Band just as unique as their style:
“We move somewhere between Punkrock, Ska, Metal and Reggae” is their statement and everybody who saw them on stage nows why they give every critic resons for sleepless nights for the last three years.
Their life is accompanied by partys, disturbance of peace, great concerts, arrestings and other things, but this is part of the business. The audience often askes if these four manics are more entertainers or musicians, but there is no clear answer:
“We just try to have the maximum fun on stage, but how the audience likes this? No Idea! But it can’t be that bad if you see the people dancing and singing right infront of you.”
For the question of their most important influences to their music they just say:
“Take the sound of Die Toten Hosen (german punk), the Funpunk of Die Ärzte, the energy of the Beatsteaks and the crazy ideas of the Red Hot Chili Peppers, put it together with a ripped Jeans and a crate of beer and the spirit of Jamaica, throw it into a mixer and enjoy it!”
Band Info in German language German
Wir sind vier Rock?n?Roll-Abhängige auf der Suche nach dem Glück. Wir machen Deutschpunk'n'roll. Die einen sagen, wir wären zu weich und den anderen sind wir schon wieder zu hart. Unsere Band dreht sich nicht um den Albtraum vom großen Geld. Für uns zählt ein wildes Konzert mit Schweiß, Bier und blauen Flecken weit mehr. Wir haben drei Alben aufgenommen und veröffentlicht ? komplett in Eigenregie. Wir haben kein Label und keine Booking-Agentur. Wir machen?s uns selbst. Wir sind Barankauf.
http://www.barankauf-band.de
http://www.myspace.com/barankauf
http://www.twitter.com/barankauf
http://www.youtube.com/barankauf
http://www.lastfm.de/music/Barankauf
http://www.studivz.net/Groups/Overview/3a506e81a705a058
Band History in German language German
2004

Im Jahr Zweitausendvier gründet sich eine der heute wohl bekanntesten Punkrockbands Deutschlands, BARANKAUF, die schon bald beginnt im ganzen Land für Furore zu sorgen.

So könnte die Bandbio von BAK beginnen. Tut sie aber nicht. Der Anfang ist viel einfacher...

Die Band beginnt als ein Gedankenspielchen zwischen zwei Leidensgenossen im Lateinunterricht: Sebastian „Sebi“ Schmidt und Roland „Rod“ Jäger, beide Schüler des Käthe Kollwitz Gymnasiums Halberstadt.
Barankauf startet also als eine Art Ablenkung vom langweiligen Unterricht und besteht aus nicht viel mehr, als aus Sätzen, die mit „Wenn wir irgendwann mal...“ beginnen. Der Bandname erklärt sich ebenfalls aus einer Unterrichtsbeschäftigung:
Sebi „studierte“ den Umschlag eines Schulbuchs (Zeitungspapier) und neben den 0190-Ruf AN!-Anzeigen war eben auch Werbung für irgendeinen Gebrauchtwagenhändler: „Barankauf von ...“ Damit war der Name unserer „Band“ klar.
Die Situation änderte sich schlagartig als Sebi tatsächlich begann Schlagzeug zu lernen. In Ermangelung eines Drumsets tat er dies übrigens auf dem Klo; mit dem Handtuchhalter als HiHat-Ersatz. Aus diesem Grund bekam er übrigens von uns zu seinem 18.Geburtstag,
ein Jahr später, ein Klo als Drumhocker-Ersatz geschenkt, das er bis heute zu jedem Auftritt mitschleppt. Ein echter Hingucker.
Rod spielte bereits ein wenig Akustik-Gitarre, legte sich aber bald auch eine billige E-Gitarre nebst ebenso grottigen Verstärker zu, ließ sich in einer Art Crashkurs von einem Kumpel Powerchords beibringen und begann seine Gitarristenkarriere.
Es galt also, nachdem die Grundbesetzung klar war, unser Trio zu vervollständigen und einen Bassisten zu suchen.
Ziemlich bald kam Tim „Timmäy“ Lohrmann dafür ins Gespräch. Er wollte eigentlich ebenfalls Schlagzeug spielen, er besaß nämlich noch ein altes. Von einem Tag auf den anderen kaufte sich Timmäy einen Bass und stellte Sebi sein erstes „echtes“ Schlagzeug zur Verfügung und war damit in der Band. Unsere erste Bestechung sozusagen.
Rückwirkend betrachtet war Timmäys Einstieg damals wohl das beste was uns passieren konnte, sonst hätten wir wohl nie wirklich begonnen zu spielen. Was für eine fatale Vorstellung. Wobei unseren Nachbarn wohl viel Lärm erspart geblieben wäre...
In den Sommerferien des Jahres 2004 fand also die erste Bandprobe statt. Weil wir keinen richtigen Proberaum hatten quartierten wir uns zunächst mit einem kleinen benzin-betrieben Stromgenerator in Sebis Gartenlaube ein, die glücklicherweise etwas ausserhalb von Halberstadt gelegen war. Sie wurde zum Veranstaltungsort unzähliger Feiern mit mehr oder weniger (meistens eher mehr) Alkohol und anderen... Substanzen (Grillfleisch und Zigaretten).
Oftmals bekamen wir auch hohen Besuch von der Polizei da sich wohl einige Nachbarn durch unser Geschrammel gestört fühlten. Verständlich.
Auf einer dieser Partys rekrutierten wir schließlich Stefan „EL Looso“ Loos als Leadgitarristen was sich wenig später als echter Glücksgriff erwies, da keiner der bisherigen Bandmitglieder von sich behaupten konnte mit seinem Instrument umgehen zu können. Wir wussten ja gerade mal wie man die Dinger richtig hält, Sebi Timmäy und Rod waren reine Autodidakten. El Looso zwar auch, aber eben war wenigstens eine gewisse Portion Talent vorhanden.
Barankauf war komplett.
Aus reiner Notwendigkeit begannen wir Stücke anderer bekannter Bands zu covern, um unsere Instrumente zu erlernen.
Das aller erste Lied das wir spielten war „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller. Und das folgende halbe Jahr auch nichts anderes.
El Looso wurde zum Sänger auserkoren, da er als einziger Barankäufer gleichzeitig Gitarre spielen und singen/gröhlen konnte.
Im Oktober (wegen der kalten Finger in der Gartenlaube) zogen wir in unseren (beheizten) Schulkeller um. Da blieb die Band allerdings aufgrund der Beschwerden der Putzhilfen über „dieses Piepen in den Ohren, dass von eurer lauten Musik kommt...“ nicht besonders lange.
Übrigens waren Timmäy und Looso ebenfalls KäKo-Schüler, wie Rod. Sebi hatte bereits wegen weniger guten Lateinnoten die Schule gewechselt.
Unser nächstes Zuhause fanden wir nur einen Monat später in der herrlichen Kleinstadt Wegeleben bei Looso in der Garage, wo zwar die Luft mehr nach Land roch, aber eben auch die Anwohner abgehärteter gegenüber sechzehnjährigen Möchtegern-Musikern waren.
Ohne übrigens auch nur einen einzigen eigenen Song, ohne Auftritt und überhaupt ohne alles traten wir immer und überall als Band auf. Wir waren immer Barankauf, und taten so, als ob es unsere Band schon ewig gäbe, und als wäre sie über alle Maße hinweg bekannt. Nicht nur unseren Freunden, sondern auch Fremden gegenüber. Hat sich bis heute nicht geändert. Wir tun gerade beim Schreiben dieses Textes wieder so, als ob wir extrem erfolgreich oder zumindest professionell wären. Wohlmöglich war es ein Fehler das jetzt zuzugeben.... zu Spät.
Dieses Auftreten wurde schon damals unser erster großer Coup. Wir eröffneten im Harzflirt, einer Online-Singletauschbörse der Region mit damals 60.000 registrierten Usern ein Band-Profil. Wir zeigten darauf neben einer hoffnungslos übertriebenen Bandinfo auch ein inzwischen berühmtes Foto auf dem wir alle nur mit unseren Instrumenten „bekleidet“ waren.
Ok, inzwischen können wir es zugeben:
Wir waren nicht wirklich nackt, wir hatten unsere Buchsen noch an, Timmäys konnte man sogar sehen, aber Sebi hat sie wegretuschiert. Und dass, was da bei ihm zu sehen ist, ist ein Stück von seinem Hintern und nichts anderes. Spekulationen sind hoffnungslos, die Unterhose war noch dran...
Jedenfalls waren wir auf einen Schlag als Chaostruppe im halben Harz bekannt. Ganz ohne all das, was eine Band ausmacht.
Wir waren schon immer Marketing-Profis.
Hier endet die Barankauf-Story für das Jahr 2004.


2005

Nach einem eher ruhigen ersten Jahr des Bandbestehens begann 2005 mit einiger Aufregung:
Von einem Tag auf den anderen war Barankauf eine Knastband.
Ok, heute kommt uns die Sache nicht mehr sonderlich spektakulär vor, aber damals...
Am 25. Februar fand in Magdburg ein Konzert der Punkband WIZO statt, das vorletzte überhaupt, da die Band auf Abschiedstournee war.
Das ganze artete in eine hübsche Straßenschlacht mit der anwesenden Polizei aus. Das Ende vom Lied war, dass wir alle festgenommen wurden, zusammen mit 70-80 anderen Punks. Die wirklichen Steinewerfer waren übrigens nicht dabei, die Beamten haben lieber uns 16 und 17jährige Kid-Punks niedergeknüppelt... da kann jetzt jeder von halten was er will.
Wen die Sache näher interessiert, der sollte auf unsere Homepage gehen!

Zufall oder nicht, kaum waren wir wieder auf freiem Fuß hatten wir unsere bis dato kreativste Phase!
Innerhalb von wenigen Wochen verdoppelten wir unser Reportaire an Coversongs und schrieben unsere ersten eigenen Songs.
Aus dieser Zeit stammen beispielsweise:
„Schwarze Republik“ - ein ambitionierter erster Song
„On The Road“ - in diesem Titel protzten wir weiter rum, als ob wir bekannt wären...
(„Uns gehört die Welt, uns gehört das Glück,
die Jungs von Barankauf sind nach so langer zeit zurück.
Wieder unterwegs, immer noch wir vier,
wir sind wieder hier und sind in unserem Revier!“)
Schließlich hatten wir am 30.09.05, mehr als ein Jahr nach unserer Gründung, unseren erster Auftritt. Der fand bei dem Geburtstag von unserem Kumpel Arno vor 15 Leuten statt. Jeder fängt mal klein an!
Im Dezember folgte dann unser erster offizieller Auftritt, und zwar als Vorband für unsere Kumpels von Tackleberry, einer Band die sich aus Schülern der beiden Halberstädter Gymnasien Martineum und KäKo rekrutierte. Das Konzert damals fand auch im Martineum statt, es waren etwa einhundert Leute gekommen, natürlich größtenteils wegen Tackleberry und nicht um uns zu sehen. Trotzdem haben sie uns irgendwie ertragen, obwohl wir etliche Verspieler dabei hatten. . . Immerhin hatten ein paar Punks aus Wernigerode ihren Spaß, letztendlich haben wir nur für die gespielt und die anderen 95 Zuschauer, die wie versteinert rumstanden, irgendwie ignoriert.
Das Jahr 2006 sollte endlich spektakulärer werden!


2006

Im Mai wurden wir von einigen Leuten aus Wernigerode wegen einer Party im Heizhaus (ein Klub in Ilsenburg) gefragt ob wir nicht spielen wollten. Es waren eben die, die uns 2005 bei unserem Auftritt im Martineum gesehen hatten und uns wohl ganz passabel fanden. Natürlich sagten wir zu, da ansonsten ja weit und breit kein Auftritt in Sicht war.
Bis heute gilt übrigens dieser Grundsatz des immer und überall Spielens: Schreibt einfach ne nette Mail an uns oder postet eine Anfrage in der „Barankauf bei Euch“-Rubrik in unserem Forum und vielleicht kommen wir vorbei und rocken eure Bude. . .
Letztendlich war der Entschluss im Heizhaus zu spielen einer der besten die wir je gefasst haben. Wir hatten zum ersten Mal auch auf einer Bühne das Gefühl wirklich ne Band zu sein und taten nicht mehr nur so. Man spürt auf einmal die Magie die zwischen den „Musikern“ fließt und weiß einfach was man zu spielen hat.
Das Publikum war auch begeistert, genau wie wir. Diese Typen sind seit damals von keinem Barankauf-Konzert mehr wegzudenken, die sind einfach immer da. Inzwischen sind sie gute Kumpels von uns geworden und auf jeder Feier/Besäufnis zu sehen. Wo Barankauf ist, da können die Ultra-Fans nicht weit sein!
Im Juni spielten wir als Headliner (Tackleberry war unsere Vorband, Yes!) zusammen mit drei anderen Bands ein Benefizkonzi um Geld in die Abikasse unseres Jahrgangs zu spülen.
„Spielen fürs Saufen-Abi 07“ - Das System ist echt zu empfehlen, zweimal Spaß haben zum Preis von einmal!
Das Konzert fand damals vor rund vierhundert Leuten statt, was für unsere Verhältnisse schon wirklich groß ist. Aber es war noch nicht die Spitze der Ereignisse des Jahres. . .
In den Ferien nahmen wir unser erstes Demo auf. Da wir uns kein professionelles Studio leisten konnten, missbrauchten wir kurzerhand unseren Proberaum in Wegeleben, kauften oder liehen uns alles an benötigter Hardware zusammen und kidnappten Sascha Törmer, den einzigen Tontechniker der uns aufnehmen wollte.
Neben weiteren kleineren Auftritten (unter anderem supporteten wir die Berliner Kult-Punkband Kolporteure) qualifizierten wir uns im Sommer für das Halbfinale des Local Heroes Nachwuchsband-Wettbewerbs.
Dieser Auftritt fand in einem großen Festzelt in Sangerhausen statt. Bis zum Beginn der Veranstaltung es füllte sich mit 500 Punks, Skins, Metal-Freaks und Gothics. Was für eine Kulturmischung, was für eine Stimmung!
Ihr ahnt gar nicht wie geil es aussieht wen vor euch fünfzig Leute Ska tanzen. . .
Nach dem eigentlichen Wettbewerb sollten wir auch noch weiterspielen, wir durften quasi Headliner der gesamten Veranstaltung werden. . . Wir rockten das Zelt insgesamt etwa zwei Stunden lang gründlich durch und zogen schnurstracks ins Landesfinale ein.
Die Bühne in Salzwedel war dann sage und schreibe 96 Quadratmeter groß, also wirklich nichts was man als Punkband gewohnt ist. Normal sind Gigs vor knapp 30 Leute im Jugendzentrum auf einer Bühne die ähnlich viel Platz bietet wie eine Konservendose. . .
Die Halle fasste 1000 Zuschauer.
Das Local Hereos fand übrigens, auf den Tag genau, ein Jahr nach unserem ersten Auftritt vor 15 Leuten statt. Dieser glückliche Zufall half uns allerdings auch nichts, wir verpassten den Einzug ins Bundesfinale und fuhren wieder nach Hause um unseren nächsten Auftritt im Halberstädter Punkklub Zora zu spielen.
Hier machten wir unserem Namen als Chaostruppe alle Ehre. Unser Konzert begann um zwei Uhr nachts und dauerte genau eine halbe Stunde bevor irgendjemand (der Dicke war’s, der Dicke war’s) mit einem Feuerlöscher bewaffnet den Saal stürmte und uns samt Publikum weiß eindampfte. . . nächstes mal bitte dieses spezielle Showelement ankündigen, okay?
Wie auch immer, der Zug BAK rollte unbeirrt weiter. Wer lässt sich schon nach so einem Jahr durch einen Feuerlöscher bremsen? Wir bestimmt nicht!!!
Additional Info in English language English
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http://www.twitter.com/barankauf
http://www.youtube.com/barankauf
http://www.lastfm.de/music/Barankauf
http://www.studivz.net/Groups/Overview/3a506e81a705a058
Additional Info in German language German
http://www.barankauf-band.de
http://www.myspace.com/barankauf
http://www.twitter.com/barankauf
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http://www.lastfm.de/music/Barankauf
http://www.studivz.net/Groups/Overview/3a506e81a705a058





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